Gehören Sie zu den Guten oder Bösen?

Posted on 3. November 2015

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Komisch, dass satirische Aussagen von den Medien und der linken intellektuellen Elite Deutschlands nicht mehr verstanden werden, ausgerechnet von denen, die sonst immer alles Komplizierte verstehen oder so tun, als würden sie es verstehen. Als sei das nicht „peinlich“ genug, werden von Menschen, die sich „Menschlichkeit“ auf die Fahne geschrieben haben, skrupellos Existenzen vernichtet. Mit dem ideologischen Dogma „wer nicht für mich ist, ist gegen mich“ kommt man schneller an den Pranger als einem lieb ist. Es funktioniert ähnlich wie die erfolgreich erprobte marxistische Methode der DDR, wer nicht für den antifaschistischen Schutzwall war (Mauer) zählte automatisch zu den Feinden des Systems und wurde als solcher behandelt.

Zum Verhängnis wurde dies auch einem angeblich islamfeindlichen Religionslehrer, der seinen Schülern die Welt erklären wollte, wie sie ist. Pech, wenn man das falsche Weltbild und der Vorgesetzte das richtige hat. An dieser Stelle möchte ich Parallelen zur DDR – im weitesten Sinne – kategorisch ausschliessen, nur – im engeren Sinne – dürfen diese getrost gezogen werden. Eigentlich habe ich keine Lust auf ein zweites Mal DDR, irgendwie komme ich mir vor, wie die Christen, die aus islamischen Ländern geflohen sind und nun mit ihren Verfolgern im gleichen Asylheim sitzen müssen. Der linke Geist lässt sich ebenso wenig abschütteln, schlimmer noch, er saugt sich fest wie ein Blutsauger und hat inzwischen fast alle Institutionen incl. Kirchen und christliche Parteien erfasst.

Leute wie Kelle, von Storch, Kuby, von Beverfoerde oder Matussek werden im Bühnenstück „Fear“ zu „Hackfleisch“ verarbeitet. Sie machten sich des Verbrechens schuldig, eine andere Meinung als die des Mainstreams öffentlich zu vertreten. Die linke „Gutmenschenelite“ selektiert Menschengruppen in gut und böse, was eher – pardon – an den IS als an das Christentum erinnert. Weil die Frustrationsgrenze der vermeintlich Toleranten äusserst begrenzt ist, gibt man die vermeintlich Bösen zum Abschuss frei. Standhafte Katholiken trifft es besonders hart, da werden Autos wie das von Beatrice von Storch oder Kleinbusse wie der von Hedwig von Beverfoerde (Demo für Alle) abgefackelt.

Bei diesem Wirrwarr von gut und böse weiss man gar nicht mehr, ob nun die Guten tatsächlich die Guten und die Bösen  die Bösen sind oder ob die Guten nur den Anschein erwecken, als ob sie die Guten seien, dabei sind die Bösen die wahren Guten…….Oder könnte es sein, dass gut und böse gar nichts mit der politischen Einstellung – links, mitte oder rechts – zu tun hat?

„Das Gute, das ich will, tue ich nicht aber das Böse, das ich nicht will, tue ich“?

In einer Sendung des Bayrischen Rundfunks heisst es: „Man kann etwas einseitig zeigen, oder etwas so erscheinen lassen, wie es in Wahrheit nicht ist, also lügen“.

Veronika Wawatschek vom Bayrischen Rundfunk hat sich bei der Sendung „Angstmacher vom rechten Rand der Kirche – Eine Gefahr für die Demokratie?  wohl für das Letztere entschieden und steckte Gabriele Kuby mit ihren „saudummen“ Ansichten kurzerhand in die Nähe der NPD, ohne rot zu werden. Warum wir ständig von Ethik und Werten schwadronieren, bleibt einem schleierhaft wie die Burka. An schönen Tagen spricht man davon, als hätte man diese verinnerlicht, um sich an schlechten Tagen nicht mehr daran zu erinnern. Erhofft man dann im Rundfunkrat einen Schiedsrichter zu finden, wird man eines Besseren belehrt. Die einen verstecken sich an jenen Tagen, an denen sich ihre „ethisch hochstehenden Werte“ bewähren sollten, hinter Gesetzen die anderen hinter Kunst und waschen damit ihre Hände in Unschuld?

Gute und Böse auch in der Schweiz?

Hier stehen sich die „bösen“ Leute der Masseneinwanderungsinitiative und die „guten“ Leute der Rasa Initiative d.h. der Anti-Masseneinwanderungsinitiative gegenüber.

Vielleicht sollten sie mal miteinander reden? Daraus wird leider nichts!

Habe gerade gelesen, dass der Präsident der Rase Initiative Dr. Benedikt von Tscharner nicht in der Öffentlichkeit mit dem Präsidenten der Masseneinwanderungsinitiative Dr. Christoph Blocher reden möchte. Blocher als alt Bundesrat, Grossunternehmer und Parteivize sei ein anderes Kaliber….

Das ist nun aber wirklich schade.

Dabei wäre alles so einfach!

Apropos: Worum ging es in der Masseneinwanderungsinitiative.

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