Gender Flop zum Dritten

Posted on 17. September 2015

12


Ich bin der Irrweg, die Lüge und der Tod?

Zugegeben nicht allzu viele haben durchschaut, dass Gender Mainstreaming im eigentlichen Sinne nichts mit Gleichstellung oder gar Freiheit zu tun hat.

Irrweg

Im Gegenteil, von Sackgasse zu Sackgasse schleppend tut sich ein Labyrinth von Irrwegen auf. 58 Geschlechter stehen auf Facebook zur Wahl, in die man nach Lust und Laune schlüpfen kann. Sollten Sie keinen „Bock“ mehr auf männlich und weiblich haben, wäre vielleicht Genderfluid, genau das richtige für Sie? Es bedeutet Ihre Geschlechtsidentität wandelt sich von Zeit zu Zeit. Oder lieber Pangender? Meint ein bisschen von allem im Geschlechterkatalog. Für die Unentschlossenen unter uns, bietet sich „Neither, other“ an, das heisst, weiss noch nicht so recht, deshalb einfach mal „Anders“.

Ein Wirrwarr von Geschlechtsidentitäten, deren Sinn darin besteht „selbstbestimmt“ dafür etwas chaotisch durch die Welt zu stolpern. Die Idee dazu lieferte die lesbische Gender-Philosophin Judith Buttler. Ihr selbstherrlicher Anspruch beruht vermutlich auf den Philosophen Friedrich Hegel. Auf die Frage: „Ihre Theorie widerspricht doch den Beobachtungen?“ antwortete er: Dann sollen eben die Beobachtungen verändert werden, damit meine Theorie stimmt.

Buttler plädiert dafür, die Unterscheidung zwischen Mann und Frau zu verwirren, da es Männer und Frauen (in ihrer Einbildung) gar nicht gibt. Anfällig für derartige Gedankengänge scheinen vor allem Intellektuelle zu sein. Diese Meinung vertritt zumindest die Oma von Wolf Biermann, die doch tatsächlich behauptet, dass man durch Klugheit dumm wird. Als sei das nicht genug, doppelt ihr Enkel Wolf gleich noch nach: „Das sei der Fluch der Intellektuellen, sie können sich alles zurechtbiegen, wie es ihnen passt und sich elegant und wirkungsvoll selbst belügen“.

Lüge

Noch ehe wir wussten was Gender überhaupt ist, wurde diese Theorie bereits künstlerisch durch den Surrealismus der 1920er Jahre umgesetzt. Diese geistige Bewegung richtete sich gegen traditionelle Normen. Sie bemühte sich darum, das Bewusstsein und die Wirklichkeit global zu erweitern und alle geltenden Werte umzustürzen. Traumhaftes, Unbewusstes, Absurdes und Phantastisches sind daher Merkmale der literarischen, bildnerischen und filmischen Ausdrucksmittel. Surrealistische Schriftsteller sollten daher eine neue Sprache erfinden, „… um auf ihr ein neues Denken, eine neue Weltbeziehung und letztlich sogar eine neue Welt begründen zu können. „Ohne eine neue Sprache sind auch gesellschaftspolitische Veränderungen nicht möglich. Auch die Wahrnehmung muss sich ändern, wenn neues entdeckt oder erfunden werden soll.

Dass ein Traum, so schön er sein mag, einer Täuschung also einer Lüge unterliegt, muss Realisten nicht erklärt werden und was die Psyche aus einem Menschen macht, wenn sie sich der Lüge öffnet, klingt aus dem Munde Pablo Picasso so. Er warf dem Surrealisten Paul Eluard vor, mit seinen wirren Ideen alle Sinne durcheinander zu bringen. Laut Picasso hat der Surrealismus als Ideologie nur Verderben gesät. So sei es nicht verwunderlich, dass bei einem solchem Mischmasch so viele die Orientierung verloren haben.

Mischmasch

Genau genommen handelt es sich bei „Gender“ um einen surrealistisch – (de)konstruktivistisches Mischmasch. Die Künstler des Konstruktivismus bezeichneten sich selbst als „Bildner“ und lehnten naturalistische „Nachbildungen“ kategorisch ab. Nun obliegt, wie „Normalos“ wissen, die Zweigeschlechtlichkeit einem naturalistischen Gesetz. Diese Wirklichkeit sollte nach Buttler dekonstruiert und neu konstruiert werden. Das heisst: „Die Beobachtungen sollen verändert werden, damit die Gender Theorie stimmt“, welche besagt, dass Menschen als geschlechtsneutrale Unisex-Wesen auf die Welt kämen.

„Alle Wege stehen einer intellektuellen Scharlatanerie offen“ meinte Picasso, der von sich behauptete mit zahllosen Scherzen Kritiker zufriedengestellt zu haben, die sie umso mehr bewunderten, je weniger sie ihnen verständlich waren.

Besonders schwer, sich der ausgeklügelten Gender Ideologie zu entziehen, haben es, wie wir inzwischen wissen, die „Intellektuellen“, aber auch die Naiven und Orientierungslosen, von denen es in einer säkular-hedonistischen Gesellschaft so viele gibt wie Sand am Meer. Es verhält sich in etwa so, wie bei den verwirrten Seelen des Surrealismus, die in Irrenhäusern und im Selbstmord landeten. (Picasso)

Tod

Zeitgleich mit Gender Mainstreaming öffnete sich die“ Büchse der Pandora“. Das Recht auf Abtreibung gekoppelt an ein selbstbestimmtes Ego-Recht auf eigenes Leben und Sterben fordert seine Opfer auf dem Gender Altar. Alle kämpfen um ihre Rechte, so auch Satanisten der Organisation „The Satanic Temple“. Abtreibung wird in ihrer Anklageschrift als wesentliche religiöse Pflicht für Satanisten bezeichnet. Die enthaltenen Einschränkungen des Abtreibungsgesetzes würden sie in der freien Ausübung ihres „satanistischen“ Kultes einschränken.

Kein Wunder wird der Ruf nach Mord an Neugeborenen immer lauter – wenn die Hilflosen zur Belastung werden. Als lästig gilt alles, was dem Menschen im Weg steht. Zuerst ist es gegen andere gerichtet und am Ende gegen sich selbst, „Was du säst, wirst du ernten“. Der letzte und einzige Ausgang aus dem Irrgarten, führt in den selbstbestimmten Tod! Umgesetzt durch die fleissigen Helfer der organisierten Sterbehilfe. Zu spät für alle, die auf dem Pfad einer nie dagewesenen Ideologie wandeln – unzählige Menschen dazu bringend, sich freiwillig zu eliminieren.

Ist doch irre oder?

Da gäbe es noch einen Pfad!

Echt, ich weiss es!

Advertisements