Gender Flop zum Zweiten

Posted on 30. August 2015

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Eben anders….

Wir Frauen wissen, dass Technik nicht so unser Ding ist, deshalb nehmen wir gelassen zur Kenntnis, dass uns unsere Männer da haushoch überlegen sind. Wir wissen aber auch, dass wir Frauen besser und schneller kommunizieren und in der Lage sind, den Mann in Grund und Boden zu reden, so dass er höchstens mal zum Zuge kommt, wenn wir eine Atempause machen – um Luft zu schnappen.

Dass wir Frauen Situationen intuitiv besser erfassen, ist Schnee von gestern und dass wir uns in fremden Städten an irgendwelchen Fixpunkten wie Cafés oder Boutiquen orientieren müssen, braucht auch nicht mehr erwähnt werden. Ebenso, dass wir ein phänomenales Gedächtnis haben, wenn es um Details eines jahrelang zurückliegenden emotionalen Streits geht, ist uns bestens geläufig. Und dass es mit dem Einparken auf Anhieb auch nicht so recht klappen will, lässt uns so ganz und gar nicht aus der Reserve locken sondern höchstens in einen Tiefschlaf versinken.

Wenn wir dann wieder aufwachen, fragen wir uns vielleicht, warum unsere Männer längst schnarchend neben uns im Bett lagen, während wir uns noch herumwälzten?

Keine Ahnung werden wir sagen, weil wir bis zum heutigen Tag nicht wussten, dass die Ursache dafür in unserem Gehirn zu suchen ist. Wir hatten auch nicht den geringsten Schimmer, dass sich im Zwischenhirn geschlechtsspezifische Unterschiede befinden und dass das darin präoptische Areal mit einem gewissen Teil von Neuronen Ansammlungen bei Frauen nur halb so gross ist wie bei Männern. Und dass dieses Areal bedeutsam für die Tiefschlafphase des sogenannten langsamen Wellenschlafs ist und wir Frauen lebenslang Probleme mit dem langsamen Wellenschlaf haben. Dass ausserdem dieser langsame Wellenschlaf verantwortlich für die Wachstumshormone ist und junge männliche Personen stärkere Muskulatur entwickeln und Mädchen mit geringerem langsamen Wellenschlaf mehr Fettgewebe ansetzen.

Bevor wir unseren Männern ausführlich von dieser Neuigkeit berichten, wäre es evtl. ratsam, ab und zu eine längere Luftholpause einzulegen, damit unsere Männer auch mal zu Wort kommen. Vielleicht schenken sie uns dafür eine Welle von ihrem Schlaf?

Genderismus contra Hirnforschung Prof. Dr. Spreng

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Posted in: Gender, Glosse