Falsche Propheten?

Posted on 23. Februar 2015

8


Wenn Mama sagt, zieht dich warm an, sonst bekommst du Schnupfen, stimmt das in der Regel. Ausnahmen mag es geben aber wie wir alle wissen, bestätigen Ausnahmen die Regel. Nun kann es aber sein, dass in der Regel das Gegenteil von dem Eintritt, was man voraussagt hat. Das gibt`s! Bei Klimaforschern scheint das so zu sein. Das muss daran liegen, dass sie weniger auf Erfahrungswerte wie Mütter und deren Grossmütter sondern mehr auf Klimamodelle setzen. Das Problem dabei ist, dass sich die eigenwillige Erde partout nicht danach richtet – im Gegenteil – erweckt sie sogar den Anschein, als hätte sie sich gegen die Klimaforscher verschworen?

So bedauerlich es ist, entgegen sämtlicher Berechnungen aller 73 Klimamodelle des Klimarates, findet seit 18 Jahren keine Klimaerwärmung mehr statt. Deshalb entwickelte sich die letzte Klassenfahrt auch zu einem Desaster, wahrscheinlich haben alle einen Schnupfen bekommen, weil das Expeditionsteam völlig unerwartet auf Packeis stiess. Statt der erwarteten Eisschmelze entgegen zu tuckern erwartete sie ein Eismeer. Statt der Badehose hätten sie mal lieber eine Daunenjacke eingepackt.

„Snowmageddon“ machte auch allen einen Strich durch die Rechnung. Enttäuschung auf ganzer Strecke, alle Sicherheitsvorkehrungen der New Yorker umsonst. Kein Killer-Monster Schneesturm, nur ein normales Schneegestöber. Aber eigentlich dürfte es auch dieses nach führenden Klimawissenschaftlern nicht mehr geben. Anfang 2000 meinte der englische Klimatologe David Viner, dass Schneefall in Grossbritannien „in wenigen Jahren ein sehr seltenes und aufregendes Ereignis “ ja sogar “ eine Sache der Vergangenheit“ sein werde. Es kommt noch schlimmer „Kinder werden nicht mehr wissen, was Schnee ist“. In der Zwischenzeit hat allerdings das Wetter weniger den Kindern sondern mehr den Forschern übel mitgespielt, konnten doch Schottlands Skilifte im Januar 2013 nicht in Betrieb genommen werden, weil es zu stark geschneit hatte.

Katastrophenmeldungen wohin man schaut. Heute flatterte ein Brief der reformierten Kirche ins Haus. „Überkonsum verstärkt den Klimawandel“. Aus Angst um mein Seelenheil liess ich die angebissene Schokolade gleich wieder in den Schrank verschwinden.

Was haben Sie eigentlich heute gegessen? Wie? So viel? Wissen Sie, dass Sie an allem Schuld sind und Ihre gefrässige Art vielleicht der Auslöser für einen Taifun sein könnte? Zu Ihrem grossen Glück, wird Sie der zurückgetretene Chef des Weltklimarats IPCC, Rajendra Pachauri nicht verdammen können, löste er doch selbst einen mittleren Taifun wegen sexueller Belästigung aus.
Nichtsdestotrotz die Eiskappe der nördlichen Arktis löste sich auch in den Sommermonaten nie in Wasser auf und das Eis in der Antarktis wollte nicht schmelzen sondern lieber wachsen.  Die Erderwärmung, die sogar Dalai Lama  Sorgen bereitet, bescherte dem Nordosten der USA dieses Jahr eine klirrende Kälte. Und Klima-bzw. Umweltflüchtling tauchten bis jetzt nur im Duden auf, obwohl das Umweltprogramm der UNO 2005 von Millionen von Vertriebenen geschrieben hatte, „deren Inseln bis 2010 in den steigenden Ozeanen absaufen oder von vermehrt auftretenden Tornados verwüstet würden“.

Naja, vielleicht meinten sie 3010 und nicht 2010? Ein kleiner Tippfehler, den man nachsehen sollte. Irren ist menschlich, wie der Gottvater der Erderwärmung in eigener Sache richtig erkannte. Da ist es doch nur allzu verständlich, dass die Medien unsere Klimaforscher mit dem Schammantel des Schweigens bedecken. Diesen ausserordentlich hohen „Empathiewert“, hätte sich Papst Franziskus von den Medien sicherlich auch gewünscht. Selber Schuld! Warum ist er auch nicht Klimaforscher geworden.

Aber kommen wir nun zu den besagten Ausnahmen von der Regel.

Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des Tropeninstitutes regierte auf den von mir bezogenen Artikel „Ewig droht der Weltuntergang“ mit dem Gegenartikel „Das Klima und die Wahrheit“. Die Klimafrage scheint sich langsam aber sicher zu einer Glaubensfrage zu entwickelt, bei der ein Glaubenskrieg mit heftigen Gewittern zu erwarten ist.

Die „Wahrheit“ sähe wie folgt aus: Auf der Website des „National Climatic Data Center“ der US Regierung heisst es, dass das Jahr 2014 weltweit gesehen das wärmste Jahr war, seit Messungen 1880 notiert werden. 1988 berichtete die New York Times von einem Nase-Report, der aussagte, die Nasa sei zu 99 Prozent sicher, dass die Erde wärmer wird und dies durch den Ausstoss von CO2 und anderen Gasen verursacht werde. Die Gletscher des Himalajas schmelzen schneller als angenommen (vielleicht waren  die Annahmen falsch?) und der stärkste je gemessene Taifun zerstörte im November 2013 weite Landstriche der Philippinen.

Das Geständnis von James Lovelock im Frühling 2012, dürfte das Eis aufgrund hitziger Debatten selbst im Eisfach schmelzen lassen.“Das Problem ist, dass wir nicht wissen, was mit dem Klima los ist. Vor zwanzig Jahren dachten wir, das zu wissen und veröffentlichten alarmistische Bücher – meine eigenen eingeschlossen – weil alles klar schien. Aber nichts von dem, was wir vorausgesagt haben, ist eingetreten”

Advertisements