Dalai Lama prügelt……

Posted on 15. Februar 2015

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……..nicht! Jedenfalls ist in der Öffentlichkeit nichts bekannt. Nur ein kleines Problem gibt es mit seiner Heiligkeit. „Der Dalai Lama macht gerne Witze, allerdings tibetische, da ist das Humorverständis ganz anders“. Aber sonst stehen wir im universalen Einklang mit dem „Ozeangleichen Lehrer“, wie die Übersetzung von Dalai Lama lautet. Er ist mit den Grössten dieser Welt im Namen der Toleranz, des Friedens, der Ethik und der Erderwärmung auf Du und Du. Als „heimlicher“ Papst der Protestanten hält er oft die Hände seines Gegenübers, zuletzt war es die Basler Regierung, bei der der Mönch aus dem Tibet seine spirituelle Energie übertrug?

Sie glauben nicht daran, aber warum lesen Sie dann Horoskope, gehen zum Wahrsager oder Geistheiler, obwohl Sie aufgeklärt und rational sind? Auch hohe Politiker vertrauen ihrer Ratio nicht mehr so ganz, deshalb holen sie sich Hilfe aus dem Jenseits. Schon bei den Nazis stiess das geheimnisvolle Tibet auf besonderes Interesse, meinte man, dort den reinrassigen Arier Geist zu finden.

Versöhne dich mit dem Teufel?

Hier muss betont werden, dass Dalai Lama nicht auf Religion sondern auf Ethik setzt. Kinder sollten seiner Meinung nach früh Moral und Ethik statt Religionen lernen. Er agiert hier ganz im Sinne der Welt, was in der Politik besonders gut ankommt. Ihm  fliesst das Wohlwollen nur so entgegen, besonders, wenn er daran appelliert, die Menschen so zu akzeptieren wie sie sind und ihnen mit Verständnis und Verzeihung zu begegnen. Mit dem Ziel die Welt in sich auszusöhnen, und das 21. Jahrhundert zum Jahrhundert des Friedens werden zu lassen, rennt er offene Türen ein. Einzig die Shugden-Bewegung steht vor verschlossenen Friedenstüren, weil sie von Dalai Lama unterdrückt wird. Die Anhänger demonstrierten lautstark während des Besuches von Dalai Lama in Basel.

Ein lieber Mensch, der alle Religionsführer in den Schatten stellt, weil diese manchmal unbequeme Wahrheiten aussprechen. Er hingegen spiele sich in die Herzen der Menschen und stösst niemanden vor den Kopf.

Bei Papst Franziskus stehen die Chancen hingegen denkbar schlecht. Heisst es doch in der Bibel: Stellt Euch dieser Welt nicht gleich. Ein weltliches Bad des Wohlwollens fällt damit ins Wasser. Aber nicht nur das, für regelrechtes Entsetzen sorgt bisweilen Papst Franziskus mit seiner Haltung bzgl. Ehe und Familie, Homosexualität oder Abtreibung. Muss er denn auch immer wieder solche unbequemen Sachen aussprechen, die keiner hören will? Das letzte Fünkchen Sympathie hat er sich mit der berüchtigten Aussage eines „würdigen Prügelns“ vollends verspielt. Gut, etwas unglücklich formuliert, dass muss man zugeben, meinte er doch damit vermutlich den Klaps auf den Po, den schon manchen zur Besinnung brachte. Aber um Himmels Willen nach der UNO ein schlimmes Verbrechen, da treibt man doch lieber ein paar Babys ab, um gar nicht erst in Versuchung geführt zu werden. Oder züchtet lieber im Namen des Kinderrechts kleine Tyrannen oder überfordert Kinder mit vollen Terminkalendern, bei denen dann ein Burnout diagnostiziert wird. Das ist vielleicht tatsächlich der Grund, warum Kinder keine Empathie entwickeln, wie Dalai Lama richtig feststellt. Aber vielleicht liegt hier prinzipiell ein anderes Verständnis von Liebe vor?

Ein Vater nahm sich aus „Liebe“ seines drogenabhängigen Sohnes an. Er war schon durch -zig Therapien erfolglos gegangen und nicht von seiner Sucht weggekommen. Die Methode, die der Vater (ein Bauer) anwendete war zwar nicht UNO konform, dafür heilsam. Heute ist der Sohn gesund und seinem Vater dankbar: „MEIN VATER HAT MIR DAS LEBEN GERETTET“. Ob es bei der Rettungsaktion zu einem angemessenen Dialog zwischen Vater und Sohn kam, entzieht sich meiner Kenntnis. Denn zeitgemäss wäre…..

Dialog, Dialog, Dialog

Überall ist vom Dialog der Rede, so auch bei Dalai Lama. Heisst das nun für Christen auch mit den Teufel in den Dialog treten, um Frieden zu finden? Aber Theologen meinen, den gibt’s gar nicht mehr…

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