Ich KitA – du Altersheim

Posted on 29. September 2014

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Willkürlich muss die Tierwelt herhalten, um Schlüsse zu menschlichem Verhalten zu ziehen. So werden Ausnahmen wie Homosexualität unter Tieren aufgebauscht und Regeln wie die Betreuung durch die Tiermutter werden irrelevant. Dabei ist sie doch die erste und einzige „Bezugsperson“, die ihre junge Brut in der Regel ernährt, beaufsichtigt und erzieht. Oder haben Sie schon mal einen Vater, eine Grossmutter, einen „schwulen Onkel“ oder einen Erzieher mit dem Entennachwuchs herum-watscheln sehen?
Ein Blick auf unsere angeblichen Vorfahren taugt hier also nicht, um die Mutter aus ihrer Verantwortung zu entlassen und Sprichwörter wie: „Ein Kind ohne Mutter ist eine Blume ohne Regen“ ausser Kraft zu setzen. Dass Kinder lediglich Bezugspersonen, Liebe und Zuwendung brauchen, woher diese komme spiele eigentlich keine Rolle, ist nichts weiter als eine Behauptung auf der Grundlage einer Meinung oder Idee. Genauso gut könnte man behaupten, dass ein Affe diese Rolle übernehmen könnte.
In der Tat entwickeln Kinder Überlebensstrategien, um Liebe und Zuneigung zu bekommen. Bleibt ihnen die Mutterliebe als erste Wahl versagt, versuchen sie es notgedrungen mit der zweiten, dritten, vierten oder fünften Wahl. Selbst das Martyrium durch falsche Kinderfreunde nehmen sie für ein bisschen Liebe und Zuneigung in Kauf. Aber zu welchem Preis? Es ist und bleibt wohl ein Geheimnis zwischen Mutter und Kind, welche durch nichts ersetzt werden kann, ja sogar 77 Jahre der Trennung überwindet.

Kausale Zusammenhänge zwischen Mensch und Tier lassen sich ableiten auf der Grundlage des Instinktes, nicht aber auf der Basis der Vernunft. Diese ist nur dem Menschen vorbehalten, der über ausreichende Synapsen verfügt, um erklären zu können, wozu wir diese instinktiven „Sicherungen“ benötigen. Zu verdanken, dass sowohl Instinkt als auch Verstand über Bord geworfen wurden, haben wir den 68 igern (den heutigen Edel-Linken mit einem instinktiven Gespür für Designermöbel), die die Rettung der Welt mit ihrem „Liebesgequake“ beanspruchten. Aber, die waschen ihre Hände längst in Unschuld, obschon sie es immer besser machen wollten als ihre Eltern, welche ihre Nazivergangenheit oder ihre Doppelmoral ins Unterbewusstsein verdrängten, als ginge sie die ganze Sache nichts mehr an. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm!

Eigentlich wäre alles nicht so schlimm, wenn sich diese Generation nicht in den Bildungs- und Staatsapparat bequem eingenistet hätte und unsere Kinder indoktrinieren würden. Denn ein Dorn im Auge ist jenen Kreisen nach wie vor die Mutter mit ihrem Mutterinstinkt und die damit verbundene vernünftige traditionelle Familie. Unter dem Trugbild der Selbstverwirklichung hat ein Gespann einer undurchsichtigen Allianz zwischen linken-rechten Protagonisten ganze Arbeit geleistet und eine Gesellschaft in die Sackgasse des selbstbestimmten Todes manövriert.
Kinder wurden als lästiges Anhängsel betrachtet, was logischer Weise eine unvernünftige d.h. zu geringe Geburtenrate zur Folge hatte und gerade heute jene Frauen auszubügeln haben, welche von der ganzen egozentrischen Gleichstellungspolitik keine Vorteile haben. Die feministischen Initiantinnen vergangener Tage haben anscheinend nicht daran gedacht, dass sie damit einen Grossteil der Frauen zu Lückenbüsserin degradieren. Vielleicht hätten sie doch lieber ihre Mütter oder Grossmütter Fragen sollen? Denen war wenigstens bewusst, dass sie als unfreiwillige Trümmerfrauen die Last des Krieges zu tragen hatten.

Ob das den heutigen Frauen auch bewusst ist? Denn ohne Frauen blutet die Wirtschaft aus. Auch wenn manch junge Frau sich momentan störrisch wie ein Esel zeigt und die Heimidylle bevorzugt, weil sie sich bewusst ist, dass die Berufstätigkeit doch nicht das Non plus Ultra ist, der zu zahlende Preis widererwartend hoch ist und weder Kita noch Kindermädchen ein Allheilmittel gegen die Mehrfachbelastung ist. Vielleicht schwingt auch die Angst mit im Alter, von den eigenen Kindern ins Altersheim abgeschoben zu werden. Wie du mir so ich dir! Ich KitA–du Altersheim!
Ach kommen Sie, ist doch nicht so schlimm, ausserdem habe Sie noch die Möglichkeit über eine schweizerische Sterbehilfeorganisation Ihrem Leben vorzeitig ein Ende zu setzen, dann stehen Sie wenigstens nicht im Weg herum und Kosten verursachen Sie auch keine mehr!

Sie haben Angst??

Aber die Politik und die Wirtschaft interessieren sich nicht für Ihre Ängste, deshalb bleibt die sozial demokratische Marschrichtung für einige privilegierte und ewig unzufriedene Frauen vorgegeben. Anstelle des sozialen Denkens ist das radikal ökonomische getreten, schliesslich muss das ökonomische Potential der „Quotenfrauen“ ausgeschöpft werden.
Um die Wähler nicht zu verprellen, hängen sie das natürlich nicht an die grosse Glocke, sondern umschreiben es mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In der Hoffnung, dass sich das leidliche Familien-Problem von selbst löst. Die auf dem Marxismus beruhende sozial demokratische Strategie, die sich das Auslöschen der traditionellen Familien und Religion auf die Fahne geschrieben hat, war schon immer so und wird immer so sein.

Aber mein Instinkt sagt mir….

Deshalb ein Hoch auf alle konservativen Mütter und Väter, die einzigen, die noch den Durchblick haben, neben den Männern, die sich von „Emanzen“ nicht haben manipulieren lassen und ein paar wenigen, die die „marxistisch-liberale“ Gehirnwäsche in Gymnasien und Universitäten ohne Schaden überstanden haben.

Sie wissen nicht, was konservativ ist?

„Stellen Sie sich vor, eine Schweineherde lagert auf einem Hügel am Rande eines Sees. Da zieht ein Gewitter auf mit Blitz und Donner, worauf die Schweine in Panik geraten, kopflos den Hügel herunterrennen und ertrinken. Bis auf eines. Ein Schwein ist nämlich liegengeblieben. Das überlebte. Sehen Sie: Das war ein konservatives Schwein!“

 

 

 

 

 

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