„Frau zuhause – nichts wert?“

Posted on 12. September 2014

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Unter Emanzen gering geachtet und abgewertet als reiche ihr Verstand nicht aus, sich mit anderen Dingen als Spielplätzen und den Milchzähnen ihrer Kinder zu beschäftigen, müssen Hausfrauen nun auch noch die Giftbrühe der Gleichstellungs-Emanzen auslöffeln. Dabei sind wir weder gleich noch gleichwertig – einzig und allein in unserer Menschenwürde sind wir „gleichwürdig“.

So ist es nicht das Gleiche, ob ich Haus-oder Karrierefrau, Mann oder Frau, Vater oder Mutter, Kind oder Erwachsener bin.

Im ökonomischen Sinne sind Hausfrauen tatsächlich nur wenig wert. Realistisch betrachtet haben sie für die Volkswirtschaft nicht den gleichen Marktwert wie Karrierefrauen. Hausfrauen definieren ihren Wert über zwischenmenschliche Beziehung, über ein verschwenderisches Mass an Zeit,Verfügbarkeit und Empathie, und das alles zum Wohle ihrer Kinder und einer Gesellschaft, ohne die geringste öffentliche Anerkennung zu erhalten.

Der Gleichstellungswahn, besonders unter Emanzen und ihresgleichen, ist nichts weiter als ein kläglicher Versuch, eine Art göttliche Welt konstruieren zu wollen, um auf Biegen und Brechen alles, was nicht ins Konzept passt, zu begradigen. Der Konstruktivismus, dessen wichtigster Vater der österreichische Physiker und Zauberlehrling Heinz von Foerster ist, bietet daher emanzipatorischen Realitätsverweigern eine „Hilfe“, ein Leben für jede Lebenslage herbei zu zaubern – in der neuerdings eine Gender-Geschlechterauswahl von ca. 4000 Geschlechtern inbegriffen ist. Selbst der Schulbetrieb richtet sich danach aus, so ist nur wenig bekannt, dass das pädagogische Konzept der Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg sein weltanschauliches Fundament im Konstruktivismus hat. Die erkenntnistheoretische Kernthese lautet: „Wir erkennen die externe Welt nicht, wie sie wirklich ist, sondern wir konstruieren gemeinsam mit anderen eigene Wirklichkeiten, die ein ‹viables› Handeln ermöglichen.“ (vgl. «Pädagogischer Konstruktivismus. Lernzentrierte Pädagogik in Schule und Erwachsenenbildung»). Das Kulturministerium des deutschen Bundeslandes Bayern nennt ausdrücklich den Konstruktivismus als Leitidee seines geplanten neuen Lehrplans für die Grundschule. Der einflussreichste Ideologe hinter der grünen Schulreform in Baden-Württemberg, Peter Fratton, ist ein radikaler Konstruktivist. Und der heftig umstrittene Schweizer Lehrplan 21 ist ebenfalls nach dem Konstruktivismus gestaltet.

Ach wie gut, dass Hausfrauen es nicht nötig haben, sich eine Wirklichkeit zu konstruieren. Ich hoffe, Sie auch nicht, sonst kommen Sie nicht in Muttis sondern in Teufels Küche …

Als Realistin lege ich jedenfalls keinen Wert darauf, Karrierist_innen gleichgestellt zu sein – im Gegenteil. Ich bin froh, dass ich auf dem ökonomischen Sklavenmarkt nichts wert bin, auch nicht mit der „Angst“ leben muss, bei nachlassender Leistung entsorgt zu werden wie ein alter Besen in der Besenkammer. Warum sich manche Frauen so etwas freiwillig antun, weiss ich auch nicht. Für viele Männer und Väter (ausgenommen Narzissten) gibt es nur einen Grund, sich diese Last aufzubürden – um ihre Familie zu ernähren. Und welchen Grund haben Sie?

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