Sexting: Warnt Pro Juventute auch vor Aids-Kampagne des BAG?

Posted on 17. Mai 2014

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Oder habe ich da was falsch verstanden?

Ja, da habe ich was falsch verstanden! Die Kinder und Jugendorganisation Pro Juventute warnt nicht, sondern UNTERSTÜTZT die Porno-Kampagne des BAG! Obwohl Pro Juventute  bereits mehrere Kampagnen zum Thema lanciert hat und  vor den Folgen für Jugendliche warnt. Um das zu verstehen, reicht gesunder Menschenverstand nicht mehr aus! Pro Juventute lanciert selbst eine Kampagne gegen Sexting und unterstützt gleichzeitig die BAG Kampagne, die Menschen gerade dazu auffordert! Bei Stiftung Kinderschutz Schweiz muss ich erst gar nicht nachfragen, die werden diese sicherlich auch befürworten…..

Mit eindeutigen Sex-Posen will die Kampagne des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) die Bevölkerung landesweit vor Aids warnen. Betroffen von dieser Krankheit sind ja so gut wie alle.

Na ja, mindestens so gut wie alle: Immerhin 0,01% der Bevölkerung stecken sich pro Jahr neu mit der Krankheit an. Diese „gigantische Zahl“ rechtfertigt eine millionenschwere Kampagne! (Zugegeben die zwei Millionen sind gemäss Roger Staub ja Peanuts im Vergleich zu den Kosten für einen einzigen Aidskranken, nämlich 1 Million SFr., die wir solidarisch über die Krankenkassen mitfinanzieren.)

Aber Hauptsache „Ich geniesse mein Leben, dass bin ich mir schuldig. Ich lebe, wie es mir gefällt und liebe, wen ich will“ und zuschauen darf dabei auch noch jeder Hans „Wurst“. Roger Staub, der sechzigjährige Schwule und Leiter der Anti-Aids-Kampagne, fand es dann auch besonders „geil“ und „wirklich lässig“, während der Sex-Aufnahme im Nachbarraum quasi „durch die Linse“ blicken zu dürfen.

Wir alle sind laut Präventionsexperten sogar auserkoren, uns direkt an der Kampagne zu beteiligen. Das BAG sucht deshalb weitere Paare für Fotoshootings. Wie weitsichtig, doch gleich in der gesamten Bevölkerung bislang unentdeckte exhibitionistische Lüste zu wecken. Eine „Beamtenjury“ wird das Beste auswählen – wo da wohl die Grenze zwischen Fachexpertise und Voyeurismus verläuft? Das wird ein Riesenspass – für das BAG – welches die Bevölkerung zu einer „Welle“ anstacheln will, Pornos zu drehen und diese einzuschicken, nach der Devise „Brot und Sexspiele“. Um es auf den Punkt zu bringen: wir finanzieren ein landesweites Sexting mit Steuergeldern. Möchte das BAG eine schwachsinnige Gesellschaft züchten? Nach Freud ist „der Verlust des Schamgefühls das erste Anzeichen für Schwachsinn“.

Eltern dürfen gespannt sein, welches Pärchen dann ab Sommer die Liftfasssäulen vor unseren Quartierkindergärten zieren wird. Vielleicht haben wir ja Glück und sehen so endlich mal ins Schlafzimmer unserer Nachbarn?

Die einzige Sorge unserer Anti-Aids-Aktivisten scheint darin zu bestehen, im richtigen Moment kein Kondom griffbereit zu haben und sich damit ungeahnte Gelegenheiten zu verpfuschen. Ein Drama sondergleichen, was bittere Reue nach sich ziehen könnte. „Meist bereut man nicht, was man tut, sondern, was man lässt“ wird vom Bund postuliert!

Das steht zwar im klaren Widerspruch zu den Grundlagenstudien des BAG, die nachweisen, dass Frauen bereuen, was sie getan haben. Über 41% der Frauen bereuen, das erste Mal mit dem falschen Partner Sex gehabt zu haben, 43 % bereuen, dass sie in einer Beziehung viel zu schnell sexuell aktiv geworden sind. 27 % bereuen ungeschützten Sex.

Woher bekommen wir jetzt die Millionen an Steuergeldern zur Förderung der sexuellen Geduld? Oder sind die wahren Bedürfnisse von Frauen den Aids-Aposteln „Wurst“?

Das Bild, das uns das Bundesamt für Gesundheit in der Öffentlichkeit durch diese Kampagne suggerieren möchte, stimmt nicht so ganz mit der zu Grunde liegenden Studie überein.

Neben diesem Widerspruch erweckt die Anti-Aids-Kampagne auch noch den Anschein, als seien wir ALLE im Höchstmass gefährdet. Dabei sind rund 80 % der Schweizer grösstenteils monogam: Sie hatten in den letzten 12 Monaten lediglich einen Sexualpartner – nämlich den festen Lebenspartner.

Warum ein Bundesamt uns dann alle sexuell belästigen möchte oberdrein auch noch mit einem lesbischen Pärchen, obwohl diese laut Umfrage mit 0 % vertreten sind, will sich mir auch nicht so recht erschliessen. Um das zu begreifen, braucht es wohl oder übel eine ideologische Schulung?

Über 80% der Befragten fühlen sich nicht durch HIV bedroht, dies vor allem, weil sie sich gemäss Umfrage in einer festen Partnerschaft befinden.

Ja wieso dann eine solche Kampagne?

Übrigens – die selben Experten haben sich europaweit vernetzt, um Sexualerziehung ab Kita voranzutreiben, ebenfalls mit unseren Steuergeldern finanziert.

Wenn Ihr gesunder Menschenverstand nun auch an solchen staatlich finanzierten Experten zweifelt, sollten Sie unsere Kampagne unterstützen!

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