Polygamie und Inzest im Heidiland

Posted on 28. April 2014

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Kaum hat der deutsche Bundespräsident Gauck die Schweiz verlassen, sorgt schon wieder eine deutsche Privatrechtsprofessorin für Schlagzeilen. Die Ehe soll abgeschafft und Polygamie sowie Inzests als neue Formen des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft „befürwortet“ werden. Hinter diesem verblüffenden Gutachten, welches vom Justizdepartement  von Simonetta Sommaruga in Auftrag gegeben wurde, steht die oberste SP Kinderschützerin der Stiftung Kinderschutz (und vermutlich auch oberste Christenhasserin?) Jacqueline Fehr. Ob der österreichische Psychoanalytiker und Bestsellerautor Dr. med. Raphael M. Bonelli in seinem aktuellen Interview im Züricher Tagesanzeiger wohl an sie gedacht hat?

Der jüdisch-christlichen Tradition entspringt die Monogamie, die Ehe zwischen Mann und Frau und der daraus resultierende Familie. Anderen Ideologien entspringt die Idee, die traditionelle Ehe zu beseitigen und die Familie zu zerstören. *Die Privatrechtprofessorin Ingeborg Schwenzer, die mit ihrer Partnerin zusammenlebt, führt seit Jahren einen Kreuzzug gegen traditionelle Normen. Sie studierte in Berkeley der Hochburg der Gender-Pionierin Judith Butler, deren Ziel die Dekonstruktion aller Geschlechteridentitäten und -rollen ist. „Suggeriert“ wird in dem Gutachten eine Zunahme von Kindern, die von lesbischen Müttern geboren werden, welche in einer eingetragenen Partnerschaft leben. Im Jahr 2012 sind es in der Schweiz ganze 44 Kinder gewesen. Um die Relation nicht zu verlieren, es kamen 82164 Kinder im selben Jahr schweizweit zur Welt.* Dass sich Minderheiten gut zu positionieren wissen und die Gunst der Stunde durch das simple Wörtchen „zeitgemäss“ erheischen, ist nichts Neues und dass niemand das Stigma „unzeitgemäss“ aufgesetzt bekommen will, auch.

„Zeitgemäss“ war schon einiges, wie etwa die Forderung der Grünen und der „Experten“ von gestern den Sexualstrafrechts-Paragraphen 174- 176 den gesellschaftliche Veränderung anzupassen. Sex zwischen Kindern und Erwachsenen wäre dann möglich gewesen.

Zweifelsohne gibt es Veränderungen, ob die daraus gezogenen Konsequenzen allerdings immer einer Gesellschaft zum Wohle dienen? Empirische Untersuchungen zeigen da ein anderes Bild. Schon Tolkien („Herr der Ringe“) hatte in einem Brief an seinen Sohn unzeitgemässe Erkenntnisse zusammengefasst, die vielleicht zeitgemässer denn je sind: „Der Teufel ist erfinderisch und Sex ist sein Lieblingsthema“

Ob wohl der Tag kommen wird, an dem Christen den Staub von den Füssen schütteln und das vormals evangelische Mitteleuropa verlassen müssen? Bloss wohin? Tipps sind herzlich willkommen! Bitte keine evangelischen sondern lieber katholische oder orthodoxe!

* Basler Zeitung 30. April 2014

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