Medienkonferenz vom 17.12. 2013

Posted on 18. Dezember 2013

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Meine Damen und Herren

Ich schliesse mich den Ausführungen von Frau Professor Sandoz und Nationalrat Dr. Sebastian Frehner an, die ausgezeichnet dargelegt haben, weshalb wir keinen obligatorischen Sexualkundeunterricht im Kindergarten und in der Primarschule wollen.

Verantwortung der Eltern und als Mutter

An dieser Stelle möchte ich meine persönlichen Eindrücke schildern. Als Mutter kenne ich meine Verantwortung gegenüber meinen Kindern und ich will diese wahrnehmen. Ich bin eine mündige Bürgerin und ich weiss, dass in der Schweiz die Eigenverantwortung sehr wichtig ist – wir glauben daran, dass wir als Erwachsene mündig und reif genug sind, um unsere eigenen Kinder selbst zu erziehen.

Dieses Recht auf verantwortungsvolle Erziehung meiner Kinder, so wie ich es für richtig halte, will ich mir deshalb nicht nehmen lassen. Wir müssen uns vom Staat nicht diktieren lassen, was das Beste für unsere Kinder ist. Die Schule soll unsere Kinder bilden, aber die Erziehung und die Vermittlung von Werten ist primär die Zuständigkeit von uns Eltern.

Ich bin es leid, mir von Regierungsräten und angeblichen Fachleuten, die vom Staat finanziert werden, immer wieder vorpredigen zu lassen, dass angeblich so viele Eltern nicht mehr willens und nicht mehr in der Lage seien, ihre eigenen Kinder zu erziehen.

Ich bin es auch leid, mir vom Staat vorpredigen zu lassen, dass staatliche Experten das besser können als wir Eltern. Gerade die Geschichte der Verdingkinder hat gezeigt, dass staatliche Experten keine Garantie für das Wohl unserer Kinder geben können. Es darf nicht sein, dass der Staat wegen einzelnen Problemfällen die Mehrheit der mündigen und verantwortungsvollen Eltern übergeht und ausspielt.

Emanzipatorische Sexualerziehung?

Beim Unterschriften sammeln war es eindrücklich für mich zu sehen, dass ich immer wieder auf Erwachsene meiner Generation gestossen bin, die ein schier bedingungsloses Vertrauen in den Staat haben, anscheinend ohne Ahnung, worauf sie sich einlassen und wohl sogar noch froh darüber sind, wenn die Schule nicht nur die Bildung sondern gleich noch die Erziehung der Kinder übernimmt. Über die Naivität der mittelalterlichen Generation tröstete mich aber die junge heranwachsende Generation hinweg, denen offensichtlich der klare Blick noch nicht abhanden gekommen ist. Der Blick für Zusammenhänge?

Nein, meine Damen und Herren hier handelt es sich nicht um Verschwörungstheorien, wie uns dies oft in den Mund gelegt wird. Hier handelt es sich um besorgte Mütter und Väter mit unterschiedlichen Hintergründen, die sich beispielsweise fragen, warum staatliche Experten unbedingt darauf drängen, die emanzipatorische Sexualerziehung in unseren Schulen durchzusetzen. Stützt diese sich doch auf den bekennenden pädophilen deutschen Sozialpädagogik-Professor Helmut Kentler. Warum gibt es signifikante inhaltliche Übereinstimmungen zwischen dem schweizerischen Grundlagenpapier und dem WHO Papier? Wartet doch dieses Papier im Literaturverzeichnis gleich mit mehreren pädophilen freundlichen Namen auf. Nicht nur ich, sondern Opfer von sexuellem Missbrauch sehen dies mit Besorgnis.

Wie Sie sehen, geht es uns gerade nicht darum, etwas zu tabuisieren. Sondern auch unbequeme Frage zu stellen, die gerne vom Staat und von Experten totgeschwiegen werden.

Nehmen Sie als Journalisten Ihre Kompetenz wahr und recherchieren Sie in die Tiefe!

Genug der Experimente!

Wir sind nicht grundsätzlich gegen Sexualkundeunterricht in der Schule! Aber kleine Kinder durch staatliche Präventionsprogramme und Aufklärung ihrer Unbeschwertheit zu berauben, ist ein seelischer Missbrauch. Ein Missbrauch wie dieser auch schon in den 80iger Jahren an den Schulen verübt wurde. Das verdeutlicht ein Zitat einer ehemaligen Schülerin einer Basler Schule. „Wir wurden genötigt, über etwas Intimes zu sprechen, das wir noch nicht mal kannten…. Die Mehrheit der Opfer, bleibt stumm.“ Möchten Sie wirklich, dass diese Experimente von damals nun flächendeckend für alle Kinder verpflichtend werden? Damals nannte man es Reformpädagogik, heute emanzipatorische Pädagogik, der Inhalt ist gleich geblieben. Damals wie heute stand nicht wirklich das eigentliche Wohl des Kindes im Vordergrund, sondern oftmals leider nur das Interesse der Erwachsenen, die ihre sexuelle Lebenswirklichkeit in die Kinder hineinprojizieren wollen. So werden Kinder und Jugendliche zu etwas genötigt, dass sie nicht wollen, trauen sich aber nicht, das oftmals aus gruppendynamischen Gründen zu sagen. Deshalb möchte ich auch zukünftig all denjenigen Kinder –und Jugendliche eine Stimme geben.

Auch wenn uns die Medien oder Behörden immer wieder vom Gegenteil überzeugen wollen. Es gibt sie nämlich noch, die unbeschwerten Kinder, die nichts von Sexualität wissen wollen, es gibt sogar Jugendliche, denen dieses Thema längst überdrüssig ist, und es gibt Eltern, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind!

Aber es gibt auch Organisationen und einen Staat, der anscheinend das grösste Interesse daran hat, die Sexualerziehung der Kinder zu übernehmen – als ob der Lehrplan 21 nicht schon genug Herausforderung für die Lehrpersonen wäre! „Selbstbestimmung“ heisst das neue Zauberwort, das Kinder zur Mündigkeit und Eltern zu Unmündigkeit erziehen möchte. Das verheerende daran ist, dass Kinder gar nicht in der Lage selbstbestimmt zu entscheiden, weil sie die Tragweite ihrer Handlung gerade im sexuellen Bereich gar nicht einschätzen können.

Kinder sind keine Erwachsenen, daran ändert auch die Selbstbestimmung nichts. Selbstbestimmung ist ein gefährlicher Trugschluss für unsere Kinder, denn wer selbst bestimmt, ist auch selbst verantwortlich. Kann es wirklich sein, dass wir unsere elterliche Verantwortung auf unsere Kinder abschieben sollen? Kinder brauchen starke und fürsorgliche Eltern, die sich für sie einsetzen und sie schützen und sie brauchen Eltern, die sich für die schweizerischen Werte wie Freiheit, Eigenverantwortung und Unabhängigkeit einsetzen.

Sehr geehrte Medienschaffende, Sie können nun alles oder auch nichts schreiben, Sie können alles verdrehen, Sie können die Initiative in der Öffentlichkeit diffamieren oder Sie können sich auf Ihre journalistische Neutralität „besinnen“, passend zur Weihnachtszeit. („Eigentlich können Sie mir auch den Buckel runter rutschen“! Zwar habe ich das in der Rede nicht gesagt aber gedacht)

Mein Anliegen ist es, Kinder Kinder sein zu lassen!

BASTA!

Video

Initiative zu Sexualkunde eingereicht

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