Die „heiligen“ Kunsthallen der „Art Basel“

Posted on 18. Juni 2013

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Alle Jahre wieder geht ein Kunstspektakel zu Ende….

Nach der meisterlich in Szene gesetzten „Rumpelkammer“ an der Art Basel 2011,….


Rirkrit Tiravanija at Art Basel 2011

…schien eine gewisse geordnete puritanische Kultiviertheit an der Art Basel 2012 das Interesse auf sich gezogen zu haben…


Highlights from Art Basel 2012:

…..dieses flaute allerdings 2013 durch eine noch nie dagewesene kreative Höchstleistung wieder ab.


…. jetzt habe ich Sie reingelegt. Das ist natürlich keine Kunst, das ist echt, sieht doch eigentlich jeder „Depp“

Für diesen kleinen Ausrutscher sollen Sie aber nun entschädigt werden. Hier kommt  das echte Kunstwerk – ohne Zweifel. Darin wurde der Inhalt von oben entsorgt.


Art Basel 2013
Klara Lidén: «Untitled (Trashcan)», 2013

Bei so viel geschmacklicher Treffsicherheit ist es doch nur naheliegend, dass die diesjährige Art, Umsatzrekorde zu verbuchen hatte, nicht zuletzt dank einiger zahlungskräftiger Sammler, deren Sammelleidenschaft bisweilen zu einer Bessenheit ausArten kann. So konnten neun Werke an der Art Basel 2013 oberhalb der Millionengrenze verkauft werden.

Lüsternheit und Eitelkeit scheinen in der Tat alle Gesetzmässigkeiten der menschlichen Vernunft zu sprengen.



Aber über Axiome lässt sich bekanntlich nicht streiten und so hat es die FAZ gleich mal auf den Punkt gebracht: „Die Art Basel ist kein Vergnügungspark, sondern harte Arbeit, und das Ergebnis ist die beste Messe der Welt“.

Am besten Sie schnappen sich schon mal einen Geld-Koffer, um ein Kunstwerk an der Art Miami vom 3.- 8. Dezember 2013 zu ergattern.


Roman Signer: «Drei Koffer», 2012.

Stopp ! Bitte nicht diese….

Sie werden doch wohl dieses Kunstwerk nicht zerstören wollen!

 

Lüsternheit und Picasso an der Art Basel 2011 – Teil 1

Lüsternheit und Picasso an der Art Basel 2011 – Teil 2


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