„Gender“ für Anfänger mit Grundkenntnissen

Posted on 8. August 2012

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  • „Gender“ bedeutet soziales Geschlecht, also die anerzogene Geschlechterrolle. Im Gegensatz dazu steht das biologische Geschlecht, das angeborene Geschlecht.
  • Das Wort „Gender“ wurde 1955 von dem US-amerikanischen Forscher John Money eingeführt, um das Fühlen und Verhalten von intersexuellen Menschen zu beschreiben, d.h.um Menschen eine Bezeichnung zu geben , die sich nicht eindeutig einem Geschlecht zuordnen können.
  • Das Wort „Gender“ wurde weiter von der feministischen homosexuellen Bewegung etabliert. Ebenfalls auch die sogenannte „Queer Theorie“. Die Gender unterstützende Queer-Theorie geht davon aus, dass die geschlechtliche und die sexuelle Identität nicht „naturgegeben“ sind, sondern erst in sozialen und kulturellen Prozessen konstruiert werden. Eine der Wurzeln moderner Queer-Theorien liegt in den AIDS-Kampagnen der 1980er Jahre. Die bis dahin von „lesbischwulen“ Organisationen (z. B. der Gay Liberation Front) vertretene Politik von Identität erwies sich im Zuge der Ausbreitung der Krankheit als inadäquat.
  • Nicht die Verwirklichung einer Rollenvorgabe, sondern die Befreiung davon, ist das Merkmal einer geschlechtergerechten Welt, ähnlich wie bei der sexuellen Befreiung der 68iger. So soll das biologische Geschlecht durch das soziale Geschlecht (Gender) verdrängt und ersetzt werden – die eigene Geschlechtlichkeit soll kein gottgegebenes Schicksal sein, vielmehr steht „Selbstbestimmung“ im Zentrum.
  • Ersetzt deshalb, weil allein schon die biologische „Zwangszuordnung“ der heterosexuellen Geschlechter in Mädchen und Jungen eine Ungleichheit per se darstellt und patriarchale Machstrukturen schafft. Diese Ungerechtigkeit und Diskriminierung soll überwunden werden. Um „biologisches Geschlecht“ letztendlich auch nicht zu bevorzugen, schafft man es kurzerhand ab und sucht sich in Zukunft sein Geschlecht selbst aus, resp. konstruiert dieses. Jeder Mensch ist also – nach der Gender-Definition der Europäischen Union und der Vereinten Nationen – bei seiner Geburt geschlechtsneutral.
  • Wenn alle gleich behandelt werden wollen und die gleichen Rechte einfordern, darf es auch keine Ausnahmen für biologische Väter und Mütter mehr geben, weil sich damit alle anderen ausgegrenzt und diskriminiert fühlen.
  • Um diesen Diskriminierungen entgegen zu wirken, benötigt es eine Veränderung der Sprache! Denn Sprache ist ein wichtiges Instrument, um Menschen umzuerziehen. Im Leitfaden für gendergerechte Texte am eidgenössischen Hochschulinstitut für Berufsbildung heisst es: „Sprache bildet Realität nicht nur ab, sie schafft sie auch“. Also man schafft oder vielmehr konstruiert künstlich Realitäten durch die Sprache und redet sich dann deren Existenz ein.  Genauso gut, wie man mit der Sprache  „Realitäten“ erschaffen kann, können nicht gewollte Realitäten abgeschafft werden. Denn, alles was es sprachlich nicht mehr gibt, existiert auch nicht mehr. So heisst es beispielsweise in Bern nicht mehr „Vater oder Mutter“ sondern das „Elter“. Die nächsten Generationen sollen also nicht mehr wissen, was Vater und Mutter ist.
  • Eine solche Auflösung der Geschlechter findet in der Bevölkerung „noch“ keine Akzeptenz. Da die Bevölkerung über Gender nicht aufgeklärt wurde, erstaunt es nicht, dass die wenigsten wissen, worum es eigentlich geht und was auf sie zukommt. Aus diesem Grund wird vordergründig Gender als Gleichstellung zwischen Mann und Frau vermarktet und „Toleranz“ sowie „Antidiskriminierung“ werden ebenso in diesen Kontext eingefügt.
  • Die Gleichstellung soll im ersten Schritt unter dem Deckmantel der Quoten geregelt werden. Dies bedeutet eine akribisch Arbeitsaufteilung (50:50) zwischen den Geschlechtern und die Vermittlung der notwendigen Toleranz in der Bevölkerung, um die vielfältigsten sexuellen Orientierungen zu verankern.
  • So wird unter dem Deckmantel der Gender-Toleranz allen sexuellen Orientierungen oder Identitäten (homosexuell, bisexuell, transsexuell, transgender, intersexuell u.a.m.) zu ihren Rechten verholfen und den heterosexuellen (Mann und Frau) gleichgestellt.
  • Die Einvernehmlichkeit und die Verhandlungsmoral der involvierten SexualpartnerInnen gilt als neuer gesellschaftlicher Kodex. Sie beruht auf dem gegenseitigen Aushandeln der bevorzugten sexuellen Praktik und wohl auf dem gegenseitigen Vertrauen der Kurzzeitbekanntschaften, sich nicht gegenseitig anzustecken. Trotz kostspieliger Aidskampagne ist die Krankheit, von der im Westen (Europas) nach wie vor primär homosexuelle Männer betroffen sind, in Deutschland nur geringfügig zurückgegangen. Zusätzlich warnt die WHO nun neu vor der inzwischen als unheilbaren eingestuften Geschlechtskrankheit Tripper, die schon fast als ausgestorben galt. Weltweit hätten sich 106 Millionen Menschen durch Geschlechtsverkehr angesteckt und Millionen davon würden wegen Antibiotika-Resistenzen nicht geheilt werden können. Bei einigen STI (sexually transmitted infections) bieten Kondome keinen ausreichenden Schutz. Das Geld der Krankenkassen wird zukünftig schlichtwegs nicht mehr für alle reichen.
  • Da sexuelle Orientierungen nach Gender weder natur – noch gottgegeben sind, sind sie beliebig austauschbar. Das heisst, jeder wählt in Zukunft sein Gender Geschlecht aus oder wechselt zwischen bi-, homo-, trans- etc. hin und her. Die Junggrünen in Deutschland gehen schon mal mit gutem Beispiel voran und führten bei Ihrem Parteitag Gender UNISEX Toiletten ein.
  • Abtreibung als “Menschenrecht” unter dem Deckmantel der reproduktiven Rechte sind ebenfalls Bestandteile des Gender-Paketes.
  • „Gender Mainstreaming“ wurde als neuer Sprachgebrauch auf der 4. Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking fest integriert und durch den Amsterdamer Vertrag 1997/1999 zum offiziellen Ziel der Gleichstellungspolitik der Europäischen Union erklärt.
  • Wie setzt man das nun um? Durch eine sogenannte Top Down Strategie, d.h. von oben nach unten. Gender Mainstreaming ist inzwischen in allen Einrichtungen der öffentlichen Hand, in allen Bundes- und Landesministerien, in den Kommunen, Kirchen, Schulen, Universitäten, Behörden, öffentlich-rechtlichen Sendern, Unternehmen usw. verpflichtend zur rechtlichen Grundlage geworden. Linientreue werden in Gender geschult und in Schlüsselpositionen gehievt.
  • „Gender Studies“ schiessen wie Pilze aus dem Boden. An deutschen Hochschulen gibt es inzwischen 23 Institute für „Gender Studies“ Allein in Nordrhein-Westfalen wurden 40 Professuren für das „Netzwerk Frauenforschung“ geschaffen, darunter auch eine für „feministische Ökonomie“ in Münster. In der Schweiz haben sich Gender Studies an den Universitäten Basel, Bern, Fribourg, Genève, Lausanne, Luzern, Neuchâtel, St.Gallen und Zürich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Ziel ist es, die Gender Studies an den schweizerischen Universitäten nachhaltig zu institutionalisieren, und so die Geschlechterforschung als auch die Ausbildung von wissenschaftlichen Nachwuchskräften auf diesem Gebiet zu sichern.
  • An der Berliner Humboldt-Universität hat die Regierung eigens ein „Kompetenzzentrum“ eingerichtet, in dem acht Wissenschaftler darüber wachen, dass „Gender Mainstreaming“ korrekt in den Staatskörper eingepflanzt wird.
  • In Kindergärten und Schulen beginnt man deshalb mit Sexualerziehung zur Gender – Vielfalt. Schüler werden angehalten diese neuen Formen der sexuellen Orientierungen nicht nur zu tolerieren sondern zu akzeptieren. So erstaunt es nicht, dass tonangebende Soziologen wie Prof. Uwe Sielert nicht nur schwerpunktmässig auf Sexualerziehung sondern auch auf Gender setzen.
  • Aus diesem Grund platziert man das Recht der Kinder auf Sexualerziehung und den damit verbundenen selbstbestimmten sexuellen Orientierungen der Genderideologie, um es tief ins Bewusstsein zu verankern.

Dass Kindern diese Gender Umgebung nicht zu Stabilität und eben nicht zur Chancengleichheit verhilft, zeigt eine neue wissenschaftliche Untersuchung: Kinder aus biologisch intakten Familien haben signifikant bessere Startbedingungen für das Leben als Kinder aus Regenbogenfamilien. Ob hier die Natur der Gender-Ideologie zum Trotz ein Schnippchen schlägt? Am schlechtesten schneiden Kinder ab, die von lesbischen Paaren aufgezogen wurden. Von diesen Kindern erlitten 23 Prozent Missbrauchserfahrungen (Vergleichswert: zwei Prozent bei Herkunft aus intakten biologischen Familien), sie zeigen schlechtere Werte bei der körperlichen Gesundheit, neigen stärker zu Depressionen und zu Drogengebrauch. Nein, dies sind nicht etwa Zahlen, die vom Vatikan oder von rechtskonservativen Stammtischen erfunden worden sind, sondern die tragische empirische und wissenschaftlich nachgewiesene Realität.

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Sehr zu empfehlen auf YouTube “Das Gleichstellungs-Paradox“!

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