„Gender“ für Fortgeschrittene: Was ist denn das?

Posted on 9. Juni 2012

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Teil 1: Gender was ist denn das?


„Wir beschliessen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein grosses Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ So Jean-Claude Juncker, luxemburgischer Premierminister und Vorsitzenden der Euro-Gruppe.

Das trifft den Nagel auf den Kopf!

Auch bezüglich Gender, oder haben Sie begriffen, was da genau beschlossen wurde? Gleichstellung? Gleichstellung für wen?

Gleichstellung, Gleichberechtigung oder besser „Gleichmachung“ für alle, die im Gender Mainstreaming, der gesellschaftlichen Umerziehung mitschwimmen? Für die anderen scheint kein Platz vorgesehen zu sein, es sei denn, sie fügen sich den ideologischen Erkenntnissen, wie z.B. aus dem Handbuch der Jungen-Pädagogik zu entnehmen ist: „Unterdessen sollen Jungen mittels „profeministischer“, „antisexistischer“ und „patriarchatskritischer“ Jungenarbeit lernen, dass sie so, wie sie sind, nicht sein sollten und einem falschen Männlichkeitsbild hinterherjagen.“ Wer sich heute auf dem Schulhof oder in der Klasse der traditionellen Jungenrolle gemäss aufführt“ so ein ZEIT –Artikel „wird von Lehrern als aggressiv und sozial defizitär empfunden und entsprechend behandelt“

Erstaunt es da nicht, dass „echte“ Männer an den Rand des reissenden Gender-Flusses gespült werden und zu einer aussterbenden Spezies gehören?


Im Vordergrund steht nach wie vor die Gleichstellung von Mann und Frau, vor allem der Frau.

Manchmal genügt es einfach Frau zu sein, um Konkurrenten auszuschalten, so wie es früher genügte, einfach Mann zu sein. Dass es Ungerechtigkeiten gab und gibt steht ausser Frage, aber beseitigt frau diese, indem sie Gleiches mit Gleichem vergeltet? Quotenregelung heisst das Zauberwort. Ein solidarischer Bund zwischen Frauen, deren Lebensaufgabe Quote und Gender heisst und weniger solidarisch mit jenen Frauen umgehen, die weniger auf Quote und mehr auf „biologisches“ Geschlecht setzen? Dabei wäre es doch echte Solidarität, wenn sich Frauen untereinander wertschätzten unabhängig davon, welche Entscheidung sie für Ihr Leben treffen. Vielleicht sollte man zuerst einmal bei der Gleichstellung von Beruf- und Nichtberufsfrauen (Müttern) beginnen, die auf eine Karriere, zugunsten von Familie und Beziehungen, freiwillig verzichten? Ihr Beitrag in der Gesellschaft ist doch nicht geringer als der einer Berufsfrau? Warum erfährt diese denn so wenig Solidarität und Unterstützung?

Antidiskriminierung und Toleranz sind weitere Schlagwörter des Gender Katalogs, dies billigt man aber nur jenen zu, die im Genderstrom mitschwimmen, wie Radikalfeministinnen, Lesben, Schwule und andere zeitgemäss sexuell Orientierte, Softies sowie Männer, die von Frauen dermassen verunsichert sind, dass ihr Testosteron eingefroren zu sein scheint. Ausserdem betrifft es linksradikale Kreise, weil damit ihr Anliegen, die traditionelle Familie und Religionen auszuschalten, in greifbare Nähe rückt und nicht zu vergessen, gibt es da auch noch Mitschwimmer, kleine Fische zwar aber in rauen Mengen vertreten.

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Wahrscheinlich schwimmen Eugeniker ebenfalls gerne im Strom des Genderflusses mit, weil durch die pränatale Diagnostik selektiert und durch Abtreibung alles „unwerte Leben“ gleich eliminiert werden kann. Nach Meinung einiger Wissenschaftler sollten auch Neugeborene getötet werden, die nicht massgeschneidert ins Lebenskonzept passen. Nennt man das nun Toleranz? Eine Toleranz, die sich nur an Gesinnungsgenossen orientiert und diese zum Massstab nimmt?

Quelle der Gender – Bewegung ist der Feminismus. So erstaunt es nicht, dass Gender Mainstreaming auf der 4. UNO Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking beschlossen wurde. Letztendlich gingen dabei feministische und lesbische NGOs siegreich hervor, obwohl die Regierung Chinas einiges unternommen hatte, die Teilnahme solcher Nichtregierungsorganisationen zu blockieren. Und dass nicht mal China in der Lage war, seinen Einfluss geltend zu machen, will was heissen! http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9184576.html Wobei China und dessen Politik hier keinesfalls als Gradmesser des Guten und Richtigen betrachtet werden sollte.

Schon kurze Zeit später wurde Gender Mainstreaming in vielen Regierungen auf die oberste Prioritätenliste gesetzt und Ämter zur Umsetzung verdonnert. Um Gender Mainstreaming erfolgreich zu platzieren ist eine sogenannte Top-down-Strategie notwendig. Von linientreuen Kadern werden die Institutionen von oben nach unten durchdrungen, dies erfordert eine breite Akzeptanz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es soll auf allen Ebenen bei allen Entscheidungen verwirklicht werden. Agenturen des Gender Mainstreaming schulen etwa Beamte in der Anwendung der Gender- Perspektive. Der Irrsinn kennt keine Grenzen, auch das Vokabular wurde angepasst, in Bern gibt es statt Mutter und Vater, nun neu „das Elter“ und in Grossbritannien wird aus offiziellen Dokumenten    „Mann und Frau“ gestrichen.

Keine Ahnung, wer sich durch die Begriffe „Vater und Mutter“ „Mann oder Frau“ ernsthaft diskriminiert fühlt. Ich vermute 95% der Bevölkerung nicht. Also befiehlt in einem demokratischen Europa letztendlich eine Minderheit nach feudalistischem Vorbild über eine Mehrheit. Klingt wie ein schlechter Scherz, ist aber leider keiner! Jedenfalls gilt die Änderung des Vokabulars als Vorbereitung des neuen Gender Menschen, der geschlechtsneutral zu sein hat, ein vom Biologischen abgelöstes soziales Geschlecht. Aus diesem Grund fegen Gender Ideologen sämtliche neurologischen und psychologischen Beweise, die ihrer Ideologie widersprechen, vom Tisch.

Wollen Sie das? Wenn nicht, nehmen Sie teil an  der Umfrage .

Gender für Fortgeschrittene – Was ist denn das? Teil 1

Gender für Fortgeschrittene – Salamitaktik, um die Menschen in Europa nicht zu erschrecken! Teil 2

Gender für Fortgeschrittene- Der missglückte Menschenversuch! Teil 3

Gender für Fortgeschrittene-Und die Geister, die man rief, wird man  so schnell nicht wieder los! Teil 4

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