„Gender“ für Fortgeschrittene: Und die Geister, die man rief, wird man so schnell nicht wieder los!

Posted on 9. Juni 2012

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Teil 4: Gender – Und die Geister die man rief, wird man so schnell nicht wieder los!

Einen neuen Menschen zu konstruieren ist das Ziel, nicht mehr „Mann und Frau“ sondern „Gender“.

Gender, ein gewollt unscharfer und Verwirrung stiftender Begriff. Vordergründig geht es um die Gleichstellung der Geschlechter, hintergründig um Auflösung der gleichen. Als politisches Instrument dient die Einführung des Begriffs „Gender“. Im Gegensatz zum biologischen Geschlecht sei das gesellschaftliche Geschlecht „Gender“ nicht von Geburt an festgelegt und deshalb eigentlich beliebig austauschbar – wie etwa der Lebensabschnittsgefährte. Sie können also wählen zwischen lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell, metrosexuell. Und dies womöglich sogar noch mehrmals in einem Leben hin und her. Heterosexuell, zwar die gängigste Form, scheint in der Debatte gewisser Fachleute wohl die unbeliebteste Form der Sexualität zu sein, weil es nach der Gendertheorie ja eigentlich eine Zwangszuweisung wäre, eben nicht frei gewählt, sondern letztendlich begründet durch die biologische Geschlechtseinteilung der Neugeborenen in Jungen und Mädchen. „Pädosexuell“ fehlt zwar momentan noch, aber das ist wohl eine Frage der Zeit, bis die Bevölkerung die nötige Einsicht zeigt, dass auch diese sexuelle Orientierung genauso gleichwertig ist wie alle anderen auch. Übrigens wäre dieses Verständnis gar nicht so zukünftig orientiert, sondern eigentlich veraltet – war dieses doch in der Antike schon weit verbreitet. Das Gleichbehandlungsgesetz der Europäischen Union bedarf dann nur einer Erweiterung der „sexueller Orientierungen „und ein klein wenig mehr Toleranz in der Bevölkerung. Die entsprechend angepasste Interpretation von Menschenrechten ist dann nur noch eine Formsache.


Selbst Druiden die inzwischen in England nicht mehr als abergläubische Heiden gelten, sondern als Religion anerkannt sind, schreiben sich mittlerweile das aufgeklärte Vokabular „Toleranz, Humanität und Menschenrechte“ auf die Fahne. Ob hinter diesem zeitgenössischen Vokabular und der staatlichen Anerkennung die druidischen „Geister“ auch tatsächlich verschwinden? Oder kommt damit bloss das alte Heidentum etwas moderner daher? Bevor Sie sich nun dieser neu anerkannten Religion anschliessen, werfen Sie vielleicht ein Blick in das Buch „Ein Exorzist erzählt“ von Gabriele Amorth. Wem dies zu katholisch ist, greift vielleicht in die protestantische Kiste zu „Blumhardts Kampf„. Denn die Geister die man rief, wird man so schnell nicht wieder los, das wusste bereits Goethe. Dies käme nicht von ungefähr, sagte eine moderne Hexe mit ernstem Gesicht im Migros Magazin vom 2. April 2010. Auch der Weltgesundheitsorganisation WHO scheint es nicht mehr ganz geheuer zu sein, so dass in der internationalen Klassifikation psychischer Störungen (ICD-10, S. 165) offiziell von Besessenheit gesprochen wird, die dem Einfluss eines Geistes zugeschrieben wird.

Na so was, und das in unserer aufgeklärten Zeit? Klingt ja bei den Experten der WHO fast wie im Mittelalter?

Heute werden Werte wie Toleranz, Wertepluralismus und Individualismus breit und unkritisch propagiert. Um unbeschränkte „Gender“ Freiheit zu erreichen, sollen Grenzen von Geschlecht, Sprache, Sexualität, Religion und Tradition verwischt und überwunden werden. Doch diese Grenzenlosigkeit fordert einen Preis: den Preis der Orientierungslosigkeit.

Und in einer Gesellschaft, die in Beliebigkeit und Willkür aufwächst, die allgemeingültige Regeln ausser Kraft setzt, Werte relativiert und diese situativ immer wieder neu aushandelt, verlieren Regeln ihre eigentliche Bedeutung – nämlich Orientierung für das zwischenmenschliche Verhalten zu geben.

Ob die menschliche Psyche diese Beliebigkeit auf Dauer wirklich verträgt? So leidet jetzt schon jede zweite Person in der Schweiz mindestens einmal in ihrem Leben an einer psychischen Störung. Dabei sind schädigende Beziehungen besonders starke Stressoren.

Haben wir etwa den Teufel mit dem Belzebuben ausgetrieben? Indem wir zwar die Traumatisierung eines rigorosen und unbarmherzigen gesetzlichen Systems überwunden –dafür aber gegen die Schäden einer unverbindlichen, regellosen und beziehungsschwachen Gesellschaft eingetauscht haben, die nicht weniger unmenschlich und krankmachend ist. Aber Krankheit ist wiederrum ein Makel, dass nicht so gut in unsere „gegenderte“ Welt passt. Wird deshalb „Aids“ nicht mit Krankheit sondern mit reproduktiver Gesundheit in einem Atemzug genannt?

Und wenn’s dann nichts mehr zu reproduzieren gibt, sind „Exit“ und „Dignitas“ mit einem „befreienden“ Giftbecher zur Stelle.



Führen nun also die Werte der humanistischen Freiheit letztendlich in den Tod? Denn auch der Umgang im Alter mit Schwächen und Grenzen, Kinderlosigkeit und Krankheit will gelernt sein durch Tugenden des Ertragens und Erduldens.

Aber in der Tat nützen einem diese Tugenden im Alter vielleicht wirklich nicht mehr so viel, weil schon heute manch einer unfreiwillig ins Jenseits befördert wird und es wird nicht der Letzte gewesen sein. „Darauf können Sie Gift nehmen“.

PS Fast wäre das Projekt Gender Mainstreaming an der Weltfrauenkonferenz in Peking gescheitert , weil der Entwurf auch den Schutz der „sexuellen Orientierung“ (weibliche Homosexualität ) verlangte – hierfür war die Zustimmung des Vatikans , der meisten muslimischen Länder und der südamerikanischen Länder nicht zu erlangen. Die Annahme des Berichtes in der Vollversammlung der Vereinten Nationen am 8. Dezember 1995 kam unter dem Argument dann doch zustande, dass die sogenannte Aktionsplattform „nur Empfehlungscharater“ und keine völkerrechtlich bindende Wirkung entfalte. Doch mit dem entgegengesetzten Argument, der Verbindlichkeit der Zustimmung zu dieser Resolution, wurde Gender Mainstraeming umgehend in die Politik der Europäischen Union eingeführt.

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