Lüsternheit und Picasso an der Art Basel 2011 – Teil 2

Posted on 16. Juni 2011

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Zitat aus einer Rede von PABLO PICASSO, gehalten am 2. Mai 1952 in Madrid.

„Seit die Kunst nicht mehr Nahrung der Besten ist, kann der Künstler sein  Talent für alle Launen und Wandlungen seiner Fantasien verwenden. Alle Wege stehen einem intellektuellen Scharlatanismus offen. Das Volk findet in der  Kunst weder Trost noch Erhebung. Aber die Raffinierten, die Reichen, die  Nichtstuer und Effekt-Hascher suchen in ihr Neuheit, Seltsamkeit, Originalität,  Verstiegenheit und Anstößigkeit. Seit dem Kubismus, ja schon früher, habe ich  selbst all diese Kritiker mit den zahllosen Scherzen zufriedengestellt, die mir  einfielen, und die sie umso mehr bewunderten, je weniger sie ihnen verständlich  waren. Durch diese Spielerei, die Rätsel und Arabesken, habe ich mich schnell  berühmt gemacht. Und der Ruhm bedeutet für den Künstler: Verkauf, Vermögen,  Reichtum! Ich bin heute nicht nur berühmt, sondern auch reich. Wenn ich aber  allein mit mir bin, kann ich mich nicht als Künstler betrachten im großen Sinn  des Wortes. Große Maler waren: Giotto, Tizian, Rembrandt, Goya. Ich bin nur  Spaßmacher, der seine Zeit verstanden hat, und alles, was er konnte, herausgeholt hat aus der Dummheit, der Lüsternheit und Eitelkeit seiner  Zeitgenossen.“

Wie kann es auch anders sein, scheint von Kunstwissenschaftlern die Authentizität  dieses Zitates angezweifelt zu werden.

Macht nichts, es benötigt doch für diese weise Erkenntnis keinen akademischen Sach- sondern höchstens gesunden Menschenverstand, oder?

Meinte wohl Picasso dieses Bild? Im Juni 2011 kam es unter den Hammer und wurde für über 20 Millionen Euro verkauft. Ist nun der Käufer oder der Verkäufer der Glückliche?

Jedenfalls wurde  der „schwarze Peter“ weitergereicht …

Wikipedia: im Adj, betont, begrenzt produktiv ; drückt aus, dass das im zweiten Wortteil Genannte in einem hohen Maß od.

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