Der Frosch

Posted on 10. Juni 2011

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Kennen Sie die Geschichte vom Frosch?  Einem ganz normalen Frosch in einem ganz normalen Kochtopf, bei dem die Temperatur in ganz normaler Weise  allmääääääählich erhöht wird – quasi in homöopathischen Dosen – bis er schlussendlich keinen“ Quack“ mehr macht. Diese Variante ist ein wenig heimtückischer dafür wesentlich angenehmer und effizienter, als ihn direkt ins kochende Wasser zu werfen, weil er dann nämlich so unverfroren wäre, sofort wieder raus zu springen.

Wie gesagt: Variante I ist besser geeignet, weil man so kaum etwas spürt und der Kreislauf zusammenbricht, bevor es wirklich unangenehm heiss wird – der Frosch wird gekocht und merkt nicht einmal was davon. Sollte der Frosch aber  Lunte riechen und sich in Folge dessen erdreisten, doch noch aus dem Topf springen zu wollen, muss man die Hitze nur leicht reduzieren, ihn dann beschwichtigen, indem man ihm gut zuredet, irgendetwas von Vertrauen in die Fachleute schwafeln, die ja schliesslich wüssten, was sie tun und ihn beruuuuuuhigen. – Er wurde ja schliesslich in „die Pfanne gehauen“ und darin soll er gefälligst auch bleiben!

So – man kann aufatmen – er ist gekocht.

Aber,  noch  nicht gegessen!

Liebe Tierschützer, bitte verzeiht, dass ich zu diesem makabren Mittel greifen musste, um zu verdeutlichen wie hundsmiserabel es einem “Frosch“ ergehen kann. Aber zum Glück gibt es Psychiater, die die hundsgemeinen Folgen therapieren können, sofern die Seelenexperten nicht selbst in Kochtöpfen schwimmen!

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Posted in: Sexualerziehung