Sinneswandel durch Facebook

Veröffentlicht am 1. August 2011

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Noch vor ein paar Wochen sagte ich, NIEMALS, nicht einmal “10 Pferde” werden mich ins Facebook bringen. Nun? Nicht mal ein einziges war notwendig.

Ach, wie sich doch die Zeiten ändern. Auch diese reflexartige Abneigung gegen Selbstdarstellung mittels Fotos hat sich gelegt. Ich plane in naher Zukunft mindestens 5’000 Fotos von mir und nur von MIR einzustellen, als kleines Dankeschön, dass Sie sich so tapfer durch meine Blogs gequält haben.

Wie? Es interessiert Sie nicht. Ich sei nicht berühmt und hätte auch sonst nichts zu sagen. Ausserdem finden Sie, ich würde nun stark nazistische Züge annehmen, sei blind in eigener Sache und bewege mich auf dem besten Weg der pathologischen Geltungssucht zu verfallen! Ich würde mich nun selbst bedenklich Richtung Froschtopf bewegen?

Wie bitte? Dass will verdaut sein. Oh nein, auf diese Selbstreflexion lasse ich mich erst gar nicht ein! Ich rufe sofort meinen Psychiater an und frage was nun zu tun ist. Vielleicht hat er ja ein Medikament gegen infame Unterstellungen mit Langzeitwirkung und prophylaktischen Substanzen, um bei Wiederholung solcher Attacken Betroffensein kategorisch auszuschliessen. Dagegen muss doch ein Kraut gewachsen sein!!!

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